Im Blogarchiv von GGI finden Sie seit 3.5.2016 den Artikel „South Korea & China Will Dominate TRIZ Practices“ mit vielen interessanten Gedanken. Hier ein paar Ausschnitte daraus:
In den 1940er Jahren erarbeitete Genrich Altshuller in der damaligen UdSSR seine innovativen Prinzipien aus der Sichtung von zahlreichen Patenten und ermöglichte so die Vereinfachung vieler Erfindungen zu einem systematischen Prozess. Obwohl in den letzten 25 Jahren bis zu zwei Millionen weiterer Patente geprüft wurden, haben seine Schriften weiterhin Bestand, die gefundenen Neuerungen erweitern seine Methode nur.
In über 50 Ländern wird die Methode inzwischen angewendet. Besonders in Südkorea und China nimmt TRIZ als Innovationstool eine zunehmend wichtige Rolle ein. Warum hat sich TRIZ in der westlichen Welt bisher nicht so spürbar durchgesetzt wie in Asien? Die Antwort darauf ist wahrscheinlich ein Gemenge aus mehreren Faktoren:
Die Methode ist sehr komplex und ihre professionelle Anwendung erfordert eine relativ lange Einarbeitungszeit.
Lange Zeit konzentrierte sich die Industrie mehr auf Lieferketteneffizienz und eine Optimierung der Abläufe als auf Innovationen.
Während des Kalten Krieges hatte die Methode es schwer, im Westen Fuß zu fassen. Doch seit den 1990er Jahren wurde TRIZ zunehmend auch in den USA verbreitet, vor allem in einzelnen Zentren. Diese arbeiten jedoch vor allem intern mit der Methode, um ihren Wettbewerbsvorteil nicht zu verlieren. Dadurch bleibt TRIZ eines von zahlreichen Tools, dessen Wert bewusst nicht kommuniziert werde, so die These der Verfasser.
Hier der Link zum Blog von Tangible Innovation.